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Nackenschmerzen hatte fast jeder Mensch schon einmal – sogar bei Schulkindern treten sie immer öfter auf. Häufig kommt es in weiterer Folge zum Spannungskopfschmerz, der vom Hinterkopf über den Scheitel bis nach vor zur Stirn und den Augen ausstrahlen kann.

Was sind die Ursachen für Nackenschmerzen?

Die Ursachen für Nackenschmerzen sind vielfältig: langes Sitzen im Berufs- und Schulalltag – mitunter in einer ungesunden Position und auf nicht ergonomischen Stühlen –, Belastungen durch schwere Einkaufs- oder Schultaschen, intensive körperliche Arbeit, aber auch seelische Probleme. Der Zusammenhang zwischen Nackenschmerzen und psychischem Stress ist wissenschaftlich belegt und nicht umsonst sagt auch der Volksmund: “Mir sitzt die Angst im Nacken”.

In jedem Fall drücken die verspannten Muskeln und Faszien auf Nerven, was sich als Schmerz bemerkbar macht. Dadurch entsteht ein fataler Teufelskreis, denn um dem Schmerz auszuweichen, verspannen sich Muskulatur und Faszien noch mehr und die Wirbelsäule ist nicht mehr in der richtigen Position. Daraus resultieren noch mehr Verspannungen und ein noch stärkerer Schmerz.

Therapie bei Nackenschmerzen

Die beste Therapie bei Nackenverspannungen ist regelmäßiges Muskeltraining und Bewegung. Machen Sie auch während der Arbeit immer wieder kurze Pausen, in denen Sie sich bewegen und strecken, oder arbeiten Sie zwischendurch an einem Stehtisch.

Akupunktur bewährt sich als zusätzliche Therapie, sowohl bei akuten als auch chronischen Schmerzen. Meist ist nach ein bis zwei Sitzungen bereits eine deutliche Besserung spürbar. Winzige, schmerzlose Dauernadeln, die wie Pflaster auf die Haut geklebt werden, sorgen zusätzlich für einen Langzeiteffekt zwischen den Sitzungen. Nach Abschluss der Akutbehandlung hat sich eine Erhaltungstherapie einmal im Monat sehr bewährt, um die Schmerzfreiheit zu erhalten und Rückfällen vorzubeugen.