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Akupunktur bei Pollenallergien

Akupunktur bei Pollenallergien kann dabei helfen, die Beschwerden zu reduzieren und trägt damit zu einer höheren Lebensqualität während der warmen Monate bei. Immer mehr Menschen leiden unter Pollenallergien und ihren Auswirkungen auf den Körper. Die starke Zunahme von Allergikern führen Experten zum einen auf die milderen Temperaturen zurück, die den Pollenflug Jahr für Jahr verlängern, und zum anderen auf die erhöhte Umweltverschmutzung. Setzen sich Ruß- und Staubpartikel auf die Pollen, reizen diese die Atemwege zusätzlich und fördern damit die Entwicklung einer Allergie.

Akupunktur unterstützt bei Pollenallergien

Wie sich eine Allergie auswirkt und welche Beschwerden sie hervorruft, ist nicht nur von Mensch zu Mensch unterschiedlich, die Symptome können auch von Jahr zu Jahr variieren. Diese Schwankungen hängen nicht nur vom Wetter und den Temperaturen ab, sondern auch vom Allgemeinzustand des betroffenen Allergikers. Stress, eine gestörten Verdauung oder eine zusätzlichen Erkrankung können die Allergiesymptome zusätzlich verstärken.

Wird eine Allergie diagnostiziert, sollte auch bei leichten Beschwerden eine Behandlung erfolgen, da sich die Symptome mit der Zeit eventuell verschlimmern und so aus einem leichten Schnupfen irgendwann Asthma werden könnte.

Welche Symptome können bei einer Pollenallergie auftreten?

Die klassischen Symptome einer Allergie ähneln der einer Erkältung. Gerade für Menschen, die auf Frühblüher im Februar und März reagieren, ist der Unterschied daher schwer zu erkennen. Wer seinen Schnupfen trotz viel Ruhe, Schal und Tee über einen längeren Zeitraum nicht los wird, sollte auf jeden Fall einmal einen Allergietest machen. Neben dem klassischen Heuschnupfen, der sich durch ein rinnendes, klares Sekret bemerkbar macht, können auch folgende Symptome auftreten:

  • Brennende, tränende oder trockene Augen

  • Brennen und Juckreiz in der Nase und im Rachenraum

  • Husten

  • vermehrtes Niesen

  • Hautausschläge

  • erhöhte Temperatur

  • allgemeine Schlappheit und Müdigkeit

Was kann ich sonst tun, um meine Symptome zu reduzieren?

Es gibt viele Ratschläge für Allergiker: abends vor dem Schlafengehen Haare waschen, das Bettzeug nicht am Fenster auslüften, die Wäsche nicht draußen trocknen, die Fenster nur zu bestimmten Uhrzeiten öffnen und vieles mehr. In der Regel helfen all diese Maßnahmen aber nur bedingt.

Allergiker sollten in Zeiten starken Pollenflugs auf jeden Fall nur begrenzte Zeit im Freien verbringen. Manchmal macht es Sinn, in höhere Lagen zu fahren, wo der Pollenflug nicht so ausgeprägt ist, um sich ein wenig zu erholen. Auf jeden Fall sollten Pollenallergiker ihre Beschwerden ernst nehmen und regelmäßig mit einem Arzt darüber sprechen. Auch Medikamente wie Antihistaminika und Asthmasprays für den Notfall sollten immer mitgenommen werden, um im Ernstfall rasch handeln zu können. Eine gute Möglichkeit, um die Symptome einer Pollenallergie zu reduzieren, ist die Akupunktur.

Wie funktioniert die Behandlung einer Allergie mit Akupunktur?

Vor Behandlungsbeginn sollte durch einen Allergietest eindeutig bestimmt werden, auf welche Pollenarten man allergisch reagiert. So kann der optimale Zeitpunkt für den Start der Allergie-Akupunktur festgesetzt werden. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man etwa vier Wochen vor Blühbeginn der allergieauslösenden Pflanzen mit der Akupunktur beginnt. Etwa acht bis zwölf Sitzungen sind notwendig, um einen entsprechenden Erfolg zu erzielen.

Dabei sprechen drei von vier Patienten sehr gut auf die Behandlung an und haben deutlich reduzierte Symptome im Vergleich zum Vorjahr. Viele können sogar auf die Einnahme von Antihistaminika verzichten. Die Besserung hält meist auch im folgenden Jahr an, wobei es empfehlenswert ist, eine Erhaltungstherapie zu machen. Dafür reichen im zweiten Behandlungsjahr oft bereits drei Sitzungen, die bestenfalls wieder etwa vier Wochen vor Blühbeginn stattfinden.