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Langsam werden die Tage merklich wärmer und schon sind die ersten Pollen der Frühblüher unterwegs. Die Pollensaison beginnt wie gewohnt mit der Hasel, der kurze Zeit später die Erle folgt. Besonders empfindliche Menschen haben in den letzten Tagen vielleicht bereits die ersten Symptome gespürt. Ein bisschen Erleichterung bringt der aktuelle Kälteeinbruch – und den können Allergiker perfekt für den Start einer Akupunktur gegen Pollenallergien nutzen. 

Akupunktur bei Pollenallergie

Die Akupunktur kann bei Pollenallergien zu einer deutlichen Linderung der gesamten Symptomatik führen. Ob Heuschnupfen, allgemeine Abgeschlagenheit oder auch asthmatische Beschwerden – die regelmäßige Behandlung kann das Leiden bei einer Allergie mindern. Im allerbesten Fall können Betroffene dann sogar auf die Gabe von Antihistaminika verzichten. Eventuell notwendige Notfallmedikamente bei besonders schweren Allergien sollten dennoch stets mitgeführt werden!

Idealer Zeitpunkt: 3 bis 4 Wochen vor Saisonstart

Abhängig davon, gegen welche Pollenart eine Allergie vorliegt, sollte der Beginn der Akupunktur gewählt werden. Ein idealer Zeitpunkt dafür ist 3 bis 4 Wochen, bevor die Pollensaison der jeweiligen Pflanze beginnt. Für alle Allergiker gegen Hasel und Erle bedeutet das, dass ein möglichst zeitnaher Start der Pollenakupunktur ideal ist. Die Sitzungen erfolgen dabei anfangs zweimal wöchentlich, später dann wöchentlich. Für einen nachhaltigen Erfolg der Therapie braucht es etwa 8 bis 12 Sitzungen. 

 

 

Drei von vier PatientInnen sprechen auf die Akupunktur mit einer deutlichen Besserung der Beschwerden im Vergleich zum Vorjahr an. In vielen Fällen sind die Symptome auch im Jahr darauf deutlich geringer, wobei eine Erhaltungstherapie durchaus sinnvoll ist. Die Akupunktur bei Pollenallergie kann also die Lebensqualität von Allergikern in der warmen Jahreszeit deutlich verbessern. So können sie die schöne Jahreszeit wirklich genießen und sich unbeschwert in der Natur aufhalten. Und das ist etwas, das wir alle gerade nach diesem Winter wirklich gut brauchen können. 

Hinweis: Der österreichische Pollenwarndienst gibt über den genauen Blühbeginn der unterschiedlichen Pflanzen sehr genaue Auskunft. Für Allergiker empfiehlt es sich ohnehin, die App des Pollenwarndienstes herunterzuladen, um die aktuelle Belastung im Auge zu behalten. Auch ein Pollentagebuch ist darin verfügbar, in dem die Beschwerden genau erfasst werden können. Das hilft, den eigenen Körper und seine Reaktion auf den Pollenflug besser kennenzulernen und die Behandlung gezielt zu verbessern.